Stadtschreiber

Schon Theodor Fontane und Kurt Tucholsky erschlossen die preussische Residenzstadt Rheinsberg in ihrer Literatur. Seit 1995 führen die Stadtsschreiber diese Tradition fort und verorten Rheinsberg auf der geistigen Landkarte Deutschlands.

Bisherige Stadtschreiber

Eine Übersicht der bisherigen Stadtschreiber.

Im Januar 2020 erschien das Buch "Hier soll Preußen schön sein. Fünfzig Stadtschreiber zu Rheinsberg erfinden eine poetische Provinz".

Online-Lesung

vom 23. Juni 2020, um 19:30 Uhr

hier zum Nachhören die Video-Lesung des 51. Stadtschreibers Ron Winkler

52. Stadtschreiberin

Widad Nabi

Als 52. Rheinsberger Stadtschreiberin ist von Juli bis November 2020 die aus Aleppo in Syrien stammende und in Berlin lebende Lyrikerin und Autorin Widad Nabi in Rheinsberg zu Gast.

Widad Nabi schloss sich in Syrien der Opposition gegen Assad an und musste 2015 nach Europa fliehen.
Sie ist Mitbeteiligte von Weiter schreiben, einem Portal für Literatur und Musik aus Krisengebieten. Ihre deutsche Tandempartnerin in dem Projekt ist die Schriftstellerin Annett Gröschner (https://weiterschreiben.jetzt/kuenstlerinnen/autorinnen/widad-nabi/)
Anfang 2019 erschien im Sujet Verlag Bremen ihr erstes Buch in deutscher Sprache, „Frühling“, eine Sammlung von Gedichten zum Thema Liebe, Frauenrechte und Exil.

Literaturstipendium

 »Stadtschreiber«

Das Museum vergibt jährlich an zwei AutorInnen das Stipendium »Stadtschreiber zu Rheinsberg«. In einer schön gelegenen Wohnung mit Blick auf den Schlosspark finden die Autoren Inspiration und Ruhe zum Schreiben. Die museumseigene Edition »Rheinsberger Bogen« stellt in Erstveröffentlichungen die Texte der Stadtschreiber vor.

Leitbild des Museums

Das Kurt Tucholsky Literaturmuseum ist das einzige Tucholsky-Museum in Deutschland.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Präsentieren von Zeugnissen über das Leben und Werk Kurt Tucholskys. Gemäß unseres gesellschaftlichen Auftrags arbeiten wir in Tucholskys Sinn aktiv für den Geist von Toleranz und Verständigung. Indem wir Kurt Tucholsky und die literarische Publizistik der Weimarer Republik ins Zentrum rücken, stellen wir uns in eine aufklärerische und demokratische Tradition, die den geistigen Ansprüchen wie auch den Alltagsproblemen des modernen Menschen zugewandt ist.
Leitschnur unseres Handelns ist stets der internationale ICOM-Kodex der Museumsethik.

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Jahresbrief 2019

Preise + Führungen

Museum und Galerie:

pro Person: 4,- Euro
ermäßigt: 3,- Euro
Familienkarte: 8,- Euro
(2 Erwachsene mit Kindern bis 14)

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