Im Schlosstheater:

Tucholsky in Frankreich | 2026

Das Glück vor der Katastrophe

 

am Mittwoch, 29. April um 19:00 Uhr im Schlosstheater

Gemeinsam mit der Musikkultur Rheinsberg gGmbH

Am 6. April 1924 fährt Kurt Tucholsky, die herausragende Oppositionsfigur der Weimarer Republik, zum damaligen Erzfeind nach Frankreich. Im Gepäck hat er eine Idee: Er will durch sein Schreiben die Franzosen den Deutschen näher bringen und gängige Vorurteile widerlegen. Wird ihm das gelingen?

Der Film beleuchtet diese bisher noch nie dokumentierte Periode (1924-1929) des berühmten Schriftstellers in Frankreich. Auch seine wenig bekannte Liebesbeziehung zu Mary Gerold, der Frau seines Lebens, mit der er in Paris liiert war und die später für seinen Nachruhm immens wichtig werden sollte, spielt in dieser Phase eine wichtige Rolle. Zudem schärft sich in Paris sein Blick auf den heraufziehenden Faschismus in Deutschland – eine Entwicklung, die durchaus Parallelen zur heutigen Zeit aufweist.

Im Anschluss an den Film führt Peter Graf ein Gespräch mit den Filmemachern Tilmann Müller und Leif Karpe über die Entstehung ihres Dokumentarfilms und die Bedeutung von Tucholskys Frankreichaufenthalt.

Eintritt: 5 €

Tickets unter  https://tickets.musikkultur-rheinsberg.de/event/tucholsky-in-frankreich-7yi6jz

 

Im Museum

Tucholsky Abend

 

am Donnerstag, 30. April 2026, 19:00 Uhr

 

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In der Galerie

Michael Otto

An der Peripherie

14. Februar bis 3. Mai 2026
 

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In der Remise

Anke Fabian

"Geschichten von Schiffen und Fischen und Bäumen und Meer..."

31. März bis 7. Mai 2026

 

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Im Schlosstheater

Tucholsky in Frankreich | 2026

Das Glück vor der Katastrophe

 

am Mittwoch, 29. April um 19:00 Uhr im Schlosstheater

Gemeinsam mit der Musikkultur Rheinsberg gGmbH

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Stadtschreiber

63. Stadtschreiber
 

Domenico Müllensiefen

Mai bis Juli 2026

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Alfred Wegener Museum

Seit 2009 gehört das Alfred Wegener Museum in Zechlinerhütte in unser Ressort.
Als Kind verbrachte Alfred Wegener (1880–1930) dort seine Ferienzeiten. Er war ein »Wikinger der Wissenschaft«, der den Geheimnissen der Natur mit eigenen Beobachtungen auf die Schliche kommen wollte. Er begründete die Theorie der Plattentektonik und unternahm vier Reisen ins Polargebiet. Bei seiner großen Grönland-Expedition 1930 kam er ums Leben.
Das Museum stellt das Leben des Forschers vor und sensibilisiert für Fragen zum Klimawandel.

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We stand with Israel

Kurt Tucholsky war jüdischer Abstammung. Das Museum hat seit über 30 Jahren jüdische Themen bearbeitet, hat das Leben von Tucholskys in Auschwitz ermordeter Freundin Else Weil erforscht und dokumentiert, arbeitet seit Jahren mit dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk zusammen, hat die Verlegung von Stolpersteinen in Rheinsberg initiiert u.v.a.m. – ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht von Juden und des Staates Israel ist uns wichtig als Teil unserer eigenen kulturellen Identität.