In der Galerie

9. Mai - 12. Juli 2026

 

Maja Jantar

Coverum Terra

 

Ein Projekt des Kurt Tucholsky Literaturmuseums in Zusammenarbeit mit der Musikkultur Rheinsberg.

 

Maja Jantar lebt in Finnland und ist eine interdisziplinär und mehrsprachig arbeitende Künstlerin. Ihr Werk bewegt sich zwischen bildender Kunst, Poesie, Performance, Musik und Oper. Sie beschäftigt sich mit hybriden Formen – Poetik, Ökologie, Geschichte, Ritualen – und erforscht in ihrem Projekt „Coverum Terra“, das Numinose - eine nicht säkulär konnotierte Spiritualität - um Mensch und Natur einander näher zu bringen. In Ihrer künstlerischen Praxis bricht sie die menschenzentrierte Perspektive auf, indem sie neue Formen der Naturannäherung schafft und Momente empathischer Verbundenheit herstellt. So entsteht eine Interaktion zwischen Mensch und Natur bei dem sich das Alltägliche in etwas Geheimnisvolles und kaum in Worte Fassbares verwandelt.

Eintritt: 5,- / 4,-

Als nächstes in der Galerie

18. Juli - 04. Oktober 2026

 

Axel Geis

 

"Schicksalsnacht, 

 Schicksalsnacht, 

 Schicksalsnacht!"

 

 

 

Axel Geis (geb. 1970, Limburg an der Lahn, lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland) ist ein figurativer Maler, der für die außergewöhnliche Intimität seiner Werke gefeiert wird. Geis schafft seine Werke aus Reproduktionen wie Filmstills, Fotografien und online bezogenen Bildern.

Rechts von der Frisierkommode, die in ein schwarzes Tuch gehüllt war, saß die Tochter der Mümmla. Sie hatte einen Tüllrock an und einen Kranz aus Papierblumen um ihren Haarknoten. Eine Weile betrachtete sie voller Interesse die Zuschauer, die unterhalb der Rampe in ihren Booten saßen, und begann dann schnell und befangen: „Sterb ich heut Nacht, obwohl mein unschuldig Herz gen Himmel laut flehet, wandelt das Meer sich in Blut und in Asche die blühende Flur. Wie eine Rose so lieblich, mit jugendlich zarter Gestalt, mähet ein grausames Schicksal mich roh und wütend darnieder“ Plötzlich ertönte Emmas schrille Stimme aus den Kulissen:  „Schicksalsnacht, 

 Schicksalsnacht, 

Schicksalsnacht!“

*Auszug aus: Tove Jansson; Die Mumins (5). Sturm im Mumintal, Seite 131

Eintritt: 5,- / 4,-

Sie wollen auch in der Galerie ausstellen? Sprechen Sie uns gerne an, wir beantworten Ihre Fragen oder Sie bewerben sich direkt unter mail @ tucholsky-museum.de

 

Im Museum

Neuer Lesekreis im Tucholsky Literaturmuseum

 

erstes Treffen am Donnerstag, 9. Juli um 18:00 Uhr

 

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In der Galerie

Maja Jantar

Coverum Terra

9. Mai - 12. Juli 2026

 

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In der Remise

Silke Thal - Malerei

"Die Muse im Idyll"

7. Juni bis 6. September 2026

Vernissage 6. Juni 2026, 16 Uhr
Malerische Konzerte:
Trio Gemalte Musik „barock feels free“ 6. Juni 2026, 17 Uhr
BarockJamSession 6. September 2026, 16 Uhr

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Stadtschreiber

63. Stadtschreiber
 

Domenico Müllensiefen

Mai bis Juli 2026

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Alfred Wegener Museum

Seit 2009 gehört das Alfred Wegener Museum in Zechlinerhütte in unser Ressort.
Als Kind verbrachte Alfred Wegener (1880–1930) dort seine Ferienzeiten. Er war ein »Wikinger der Wissenschaft«, der den Geheimnissen der Natur mit eigenen Beobachtungen auf die Schliche kommen wollte. Er begründete die Theorie der Plattentektonik und unternahm vier Reisen ins Polargebiet. Bei seiner großen Grönland-Expedition 1930 kam er ums Leben.
Das Museum stellt das Leben des Forschers vor und sensibilisiert für Fragen zum Klimawandel.

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We stand with Israel

Kurt Tucholsky war jüdischer Abstammung. Das Museum hat seit über 30 Jahren jüdische Themen bearbeitet, hat das Leben von Tucholskys in Auschwitz ermordeter Freundin Else Weil erforscht und dokumentiert, arbeitet seit Jahren mit dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk zusammen, hat die Verlegung von Stolpersteinen in Rheinsberg initiiert u.v.a.m. – ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht von Juden und des Staates Israel ist uns wichtig als Teil unserer eigenen kulturellen Identität.